the t.mix Mix 1202
Heute will ich etwas über einen Kleinmischer für zu Hause oder für kleine Jam-Sessions schreiben. Es handelt sich um den t.mix 1202 von Thomann.
Die Verpackung des guten Stücks ist in schlichtem schwarz/weiß gehalten, im Lieferumfang ist neben dem Mischer die Bedienungsanleitung, sowie ein Netzteil vorhanden. Wobei wir auch schon bei meinem ersten Problem mit dem Kleinmixer sind: das Netzteil. Denn an dem Mischer ist kein An-/Ausschalter, sondern man muss um ihn auszuschalten, das Netzteil vom Strom ziehen. Aufgrund der Größe kann ich verstehen, dass das Netzteil außerhalb sein muss, jedoch hätte ich mir wenigstens einen An-/Ausschalter vor dem Netzteil gewünscht, damit garantiert kein Strom fließen kann.
Kommen wir zu den Kanälen: Bei Thomann werden 12 Kanäle angegeben. Das stimmt soweit, nur das 4 dieser Kanäle Mic-Kanäle mit XLR, sowie Equalizer sind und die restlichen 8 Kanäle LINE Stereokanäle sind und ohne EQ-Funktionen. Die einzelnen Level, sowie alle anderen Funktionen (EQ, AUX-SEND, PAN[MIC]/BAL[LINE]) der 12 Kanäle sind mit Drehreglern einstellbar. Weiter bietet der Mixer ein LINE IN/OUT. Als kleines Schmankerl für die MIC-Eingänge hat sich Thomann eine 48V Phantomspeisung einfallen lassen, die per Knopfdruck de-/aktiviert werden kann. Das Gesamtergebnis kann dann über MAIN OUT (L/R), CTRL RM OUT (L/R), sowie AUX SEND und PHONES ausgegeben werden. Das MAIN-Signal wird mit einem Schieberegler gesteuert.
Nun zu meinem Eindruck dazu: Anfangs machten alle Drehregler einen guten Eindruck, doch nach einer weile Nutzung ist kaum mehr Drehwiderstand zu spüren. Der Nullpunkt der einzelnen Regler ist kaum mehr zu spüren. Negativ ist mir weiter bei den LINE-Kanälen aufgefallen, dass wir hier keinen EQ nutzen können. Das wäre mir bei der ein oder anderen Gelegenheit sehr von Nützen gewesen! Man muss jedoch beachten, dass dann das Platzkonzept dieses Kleinmixers nicht mehr aufgegangen wäre. Die Phantomspeisung habe ich noch nicht getestet, deshalb kann ich davon noch nichts sagen. Sonst ist der Mixer für den Laien leicht zu bedienen. Für die Bandprobe reicht dieser Kleinmixer jedoch auf gar keinen Fall! Wir sind schnell auf einen anderen umgestiegen, da wir mehr MIC-Eingänge brauchen! Ich denke jedoch auch, dass für Duos, die mal eben schnell auf einem Geburtstag spielen wollen, solch ein Mixer perfekt ist! Kurzum: Ein schöner Kleinmischer für wenig Geld (60€ Stand 14.3.2010) für Podcastaufnahmen, kleinen Auftritten, etc. geeignet ist, jedoch nicht für eine Band mit mehr als 2/3 Mann!
Kaufen: thomann.de
| Print article | This entry was posted by Jonas on March 14, 2010 at 2:11 pm, and is filed under Mixing, Musik, Testbericht. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |


